#kunstohnegrenzen "kunst ohne grenzen"
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kunst ohne grenzen

 


 

„kunst ohne grenzen“ verfolgt seit 1995 das Ziel, durch ein internationales Netzwerk Kunst und Wissenschaft in institutionalisierten und nicht institutionalisierten Räumen zu verbinden und gesellschaftliche Prozesse durch künstlerische Manifestationen zur reflektieren.

„kunst ohne grenzen“ operiert weltweit mit Künstlern und Vertretern wissenschaftlicher Institutionen im Bereich von interkulturellem Theater, Tanz und Musik.

Die friedvolle Verständigung zwischen Kulturen steht im Mittelpunkt der Aktivitäten von „kunst ohne grenzen“, wobei besonderes Augenmerk auf die künstlerische Entfaltung aller  gesellschaftlichen Gruppen gelegt wird.

„kunst ohne grenzen“ reagiert mit künstlerisch-wissenschaftlichen Instrumenten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Mainstream in konstruktiver Form in Frage und zur Diskussion zu stellen.

Internationale Theaterprojekte, interkulturelles Geschichtenerzählen, komparatistische Performanzstudien und die pädagogische Kunstarbeit mit Kindern zählen zu den Arbeitsfeldern des in Graz niedergelassenen gemeinnützigen Vereins mit internationalem Netzwerk.

Verortung – Aktualität – das Eigene und das Fremde

Migration, Fluchtbewegungen und Globalisierung stellen in der Aktualität das Konzept von Kultur als geschlossenes System mit klar definierten Grenzen mehr denn je in Frage und verlangen eine differenzierte Auseinandersetzung mit einer gesellschaftlichen Realität des räumlichen Nebeneinanders von mehreren Kulturen, Ritualen und Sprachen. Keine Gesellschaft, die für sich eine permanente Weiterentwicklung reklamiert, kann dies ohne Impulse und Irritationen von „außen“ tun.

Die Definition von Raum und Grenze fokussiert in diesem Kontext im künstlerischen Handeln keinen beschreibenden, ausschließenden und statischen Raum, sondern beschäftigt sich mit Handlungen, die im Grenzbereich dynamisch erzählt werden. In der Frage der Liminalität wird reflektiert, wie Grenzen übertreten werden, wie starr oder durchlässig diese sind, was passiert, wenn Figuren Räume verlassen und in andere kulturelle Räume eintreten, was an den Grenzen verbindet bzw. trennt. Die Kunst und ihre Akteure agieren in diesem Szenario und im Rahmen der Projekte von „kunst ohne grenzen“ als verbindende Brücke, wenn es darum geht, die Dynamik der Grenzüberschreitung von

  • Kultur und Sprache
  • Professionell und Amateur
  • Autochthon und Gast
  • Generationen
  • Künsten in traditionell definierten Sparten

zu thematisieren.

#initiatoren "Initiatoren"

Initiatoren

 

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Dagmar Oswald

geboren in Österreich

Studium der Germanistik, Hispanistik und Musikwissenschaften an den Universitäten Graz und Zaragoza

Lektorin und Associate Professor an den Universitäten Zadar, Kroatien, Kanazawa und Tokyo (Sophia University, Gakushuin University, Tokyo University), Japan

Leitung der Österreichbibliothek an der Sophia Universität, Tokyo, Organisatorin von Lesereisen österreischischer AutorInnen in Japan in Kooperation mit dem DAAD und Goethe-Instituten

Leitung literarischer Übersetzungsgruppen

Lehrbeauftragte für Literaturwissenschaft und interkulturelle Kommunikation an der Karl-Franzens Universität und an der Kunstuniversität Graz

Gutachterin für den JuniorAcademic-Fachpreis der Universität Graz, Juryvorsitzende beim “Lesefest der Generationen”, GEFAS Graz

Projektmanagement von Tempusprojekten an der Universität Graz, Organisation von internationalen Wissenschafts- und Kulturaustauschprojekten in Kooperation mit EU-Japan Fest, dem österreischischen Aussenministerium und Japan Foundation

Obfrau und Gründungsmitglied von “kunst ohne grenzen”

 

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Abel Solares

geboren in Guatemala, Guatemala City

Theologie-, Schauspiel- und Regiestudium in Guatemala City, Costa Rica und Mexico.

Gründungsmitglied von Teatro Vivo de Guatemala, seit den 1980er Jahren im französischen Exil, und Initiator der Grazer Theatergruppe Theater Asou. Initiator und Obmann des in Graz ansässigen Vereins „Kunst ohne Grenzen“.

Seit 2006 Studium der traditionellen japanischen Bühnenkünste in Kanazawa und Tokyo, Japan

2000: Uchimura Preis des japanischen Internationalen Theaterinstsituts für die Inszenierung von „Kinuta“, einer modernen Version des Noh-Stücks von Zeami (Uraufführung in Graz)

2001 Künstler-Stipendiat der Japan Foundation, Forschungsprojekt zum japanischen traditionellen Theater und den Theorien der Theateranthropologie. Gründung der Theatergruppen Kataribe und Kataribe Gekidan, Mitglied des Tokyoter Theaterlaboratoriums Hideo Zemi, als Schauspieler Auftritte in modernen Produktionen mit Kanze Hideo und Ohno Yoshito.

Mitglied des Education and Training Committees für Theater (Unesco), Jury-Mitglied beim Internationalen Monodrama-Festival „Thespis“ in Kiel, Deutschland, Lehrbeauftragter und Meisterkursleiter an japanischen Universitäten, der Sommerakademie für Theater am Nationaltheater Griechenland, des Hellenic Festivals in Athen, beim Methodika Festival of Methods in Theatre Training in Schweden, am Fórum Universal de las Culturas in Monterrey, Mexico, und bei internationalen Theaterprojekten in Burkina Faso, Armenien, Bahrain, Kanada und Lateinamerika.

Studien und Publikationen zu Theater und Maske, darstellende Körper und kulturelle Identitäten, Theater im interkulturellen Kontext, Performance-Übersetzungen

Kulturarbeit mit Kindern und Pädagogen in interkulturellem Theater und Tanz Jüngste Regiearbeit: Theaterversion von „Ugetsu-monogatari“ (Erzählungen unter dem Regenmond von Ueda Akinari ) mit Azusa Satoh, Premiere im Mai 2013 in Tokyo.

 

Aktuelle Arbeit

Karayukisan – Theatrales Forschungsprojekt zum Schicksal japanischer Frauen, die zu Kriegszeiten als Prostituierte ins Ausland verkauft wurden, in Verbindung mit aktuellen internationalen Frauenschicksalen. In Kooperation mit Azusa Satoh, Tokyo.

Permanenter Workshop zum Körper und Schauspielertraining sowie szenischen Geschichtenerzählen in Graz

 

#freunde "Freunde"

Freunde

 


 

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